Lena, das Mädchen mit dem leuchtenden Herzen

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Nach und nach werde ich Lena’s Geschichten hier einstellen. Du kannst sie selbst lesen, Herunterladen zum Vorlesen für Kinder, in den Kids Stunden deiner Gemeinde verwenden. Möglichkeiten gibt es genug.

Lenas Geburt

Irgendwann war Lena einfach da. Ich hatte sie nicht gerufen. Ich hatte auch nie die Absicht gehegt, jemals Kindergeschichten zu schreiben. Es gab auch keine äußeren Umstände, die meine Gedanke in solch eine Richtung hätten treiben können.

Eines Tages, nach meinem täglichen Gebet, war einfach der Gedanke von „dem Mädchen mit dem leuchtenden Herzen“ da. Naja, Gedanken kommen und gehen, deren hab‘ ich viele, aber dieses Mädchen blieb. Dieser Gedanke verblasste nicht wie andere Gedanken. Er setzte sich hartnäckig fest. Er war ja nicht unangenehm, aber einfach nicht passend zu dieser Zeit. Ich hatte andere, wichtigere Prioritäten.

Einige Tage später gab ich ihr den Namen Lena. Ich überlegte, wo sie ihr leuchtendes Herz herhaben könnte. Ich überlegte, wie ihr Leben aussehen könnte. Ja, und schon waren wir bei ihrer Mama und ihrem besten Freund Lukas.

Kurz darauf schrieb ich ihre erste Geschichte. Es war einfach ein Versuch. Es war die Geschichte von Lena, die im Café Herrn Schmidt von Gott und Jesus erzählte. Erst die zweite Geschichte erklärte uns, wie sie überhaupt zu ihrem leuchtenden Herzen kam. Sie hatte Jesus im Traum getroffen. Er setzte sich auf einen großen Stein direkt neben sie und die beiden plauderten. Jesus war beeindruckt von Lenas kindlichem, naiven Glauben. Deshalb schenkte er ihr zum Abschied den Heiligen Geist und als äußeres Zeichen dafür das leuchtende Herz.

Die Geschichten lagen einige Zeit im Computer herum und in einer Aufräumaktion hab ich Lena schließlich verworfen. Gelöscht. Weg. Nach einiger Zeit war Lena auch aus den Backups weg. Ich lebte wieder ohne sie. Allerdings nur wenige Monate.

Lena kam wieder und klopfte bei mir an. Es ist seltsam, wenn Gedanken und Vorstellungen sich nicht beiseite schieben lassen. Diese beiden ersten Geschichten sind unwiederbringlich verloren. Aber ich begann erneut Lena-Geschichten zu schreiben. Dieses Mal musste ja nichts erst entstehen. Alles war bereits da: ihr Name, die Figuren ihrer Mama und die von Lukas, das Haus am Waldrand neben der großen Wiese und das leuchtende Herz.

Drei Wochen später telefonierte ich mit Susanne, der Vorsitzenden von Radio Meilensteine. Sie meinte, wir müssen Uschi entlasten. Uschi ist unsere Frau hinter den Kindergeschichten „Meilensteinchen“. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits zwei neue Lena Geschichten verfasst. Auf diese Weise entstand nun auch der offizielle Auftritt von Lena in den Medien.

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