Über mich

Ich kann jeden Atheisten und seine Argumente bestens verstehen. Ich war selbst einer. 

„Glaube, Gott, Jesus, das sind doch nur psychologische Strohhalme für schwache Menschen“, so war meine felsenfeste Meinung. „Alles was ich will, werde ich erreichen“, prangte schwarz auf neonrotem Hintergrund als Aufkleber in meinem Geldbeutel. Und weißt du was? Ich glaubte diesen mentalen Selbstbetrug tatsächlich. Irgendeinen Glauben hat jeder Mensch. Ich glaubte halt an das viel gepriesene „Sich-selbst-etwas-Einreden“. 

Ich habe Gott nie gesucht. Also konnte ich ihn auch nicht finden. Das brauchte ich auch gar nicht, denn er hat mich gefunden. Er hat mich in sein Reich gezogen, so wie Wasser unwillkürlich im Abfluss verschwindet, wenn man den Stöpsel zieht. Blupp, plötzlich war ich drin.

Rückwirkend muss ich sagen, dass mein ganzes Leben von klein auf, alles was im Einzelnen passiert ist, einzelne Bausteine für mein heutiges Leben in Gott waren. Viele unscheinbare, für sich stehende Ereignisse, „Nebensächlichkeiten“, haben sich immer mehr verdichtet, flossen zusammen, fokussierten sich und heute schaue ich auf ein komplettes Gemälde, das Gott wunderbar gefügt hat. Schwächen, Stärken, Fähigkeiten, einzelne Erlebnisse und „zufällige“ Begegnungen über Jahrzehnte verteilt haben mich schlichtweg in meine Berufung geschwemmt. 

Heute ist Jesus der Mittelpunkt meines Lebens, Gottes Wort mein täglicher Begleiter. Ich brauche im Grunde nie nach bestimmten Bibelversen Ausschau halten, sie springen mich förmlich an. Sie rufen mir zu: „Das hier gilt für dich, für dein aktuelles Leben“, „Da mache einen Song draus“, „Das ist ein Thema für deinen Bibelcheck“, „Schau auf mich, dann hast du die Erklärung für xyz“.

Gott ist allezeit bei uns, nur sollten wir nicht in der Hektik unseres Lebens blind an ihm vorbeilaufen. Er geht uns voraus. Leider erkennen wir oft nicht, wenn er abbiegt und rennen stur geradeaus weiter. Schade! Wieder eine Führung Gottes verpasst. Wir sollten nicht ihn in unser Leben einbauen, sondern unser Leben gemäß seiner Weisung bauen. Ganz wie Jesus selbst im Garten Gethsemane gebetet hat: „… Doch nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.“ (Lk 22:42)

Wer bin ich?

  • Studierter Betriebswirtschaftler ohne Abschluss
  • Examinierte Altenpflege-Fachkraft
  • Grundausbildung im Journalismus und seit fast 25 Jahren aktiv
  • Schon in den ersten Schulklassen spielte ich humorvoll mit Sprache und schrieb mit zwölf erste Kurzgeschichten
  • Ich habe als überzeugter Atheist Religion als viertes Abiturprüfungsfach gewählt und weil kein evangelischer Religionslehrer zur Verfügung stand, bekamen wir einen Baptistenpastor. Durch ihn erhielt ich bereits als Atheist einen richtig guten Bezug zu Gottes Wort.
  • Bibelschule unmittelbar nach meiner Bekehrung.
  • Extrem gesunde Lebensweise, ganz ohne Zwang und Verbiegen. Dank sei Gott für seine wunderbare Versorgung auf ganz natürliche Weise. Er gibt uns alles Natürliche in reichem Überfluss, wenn wir es zulassen.
  • Das Covid-Virus hat meine Mitochondrien ziemlich lahm gelegt. Wer weiß, wo ich heute wäre, wenn ich nicht so ein Bomben-Immunsystem hätte, das seinesgleichen sucht. Wieder eine klare Vorausschau Gottes in meinem Leben: Ohne diese gesunde Lebensweise über Jahrzehnte würde ich heute wohl kaum mehr aus dem Bett kriechen.

Wir Deutschen sind Weltmeister im Jammern. Dabei bräuchten wir das gar nicht, denn Christus weiß genau, was für uns das Beste ist und er teilt reichhaltig aus, auch in scheinbar miesen Situationen:

Philipper 4,6:
„Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“